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High Love – Sex und Drogen

Wer schon mal Sex auf (illegalen) Drogen hatte, war vielleicht überrascht von der Wirkung: Das Ganze kann entweder nach hinten losgehen, oder eine unglaubliche Erfahrung werden. Vorher weiß man das meist nicht, denn Drogen wirken bei jeder Person anders. Die hier geschilderten Effekte und Erfahrungen sind deshalb keine allgemeingültigen Aussagen über ihre Kompatibilität mit Sex - herausfinden muss (bzw. kann)  das jede*r für sich selbst. 
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Wer schon mal Sex auf (illegalen) Drogen hatte, war vielleicht überrascht von der Wirkung: Das Ganze kann entweder nach hinten losgehen, oder eine unglaubliche Erfahrung werden. Vorher weiß man das meist nicht, denn Drogen wirken bei jeder Person anders. Die hier geschilderten Effekte und Erfahrungen sind deshalb keine  allgemeingültigen Aussagen über ihre Kompatibilität mit Sex – herausfinden muss (bzw. kann)  das jede*r für sich selbst. 

Konsens ist Konsens

Das Wichtigste vorweg: Eine aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass Konsens, das A&O sexueller Begegnungen, unter Drogeneinfluss immer nur bedingt gegeben werden kann. Wer also sexuelle Abenteuer auf Substanz-Basis erleben möchte, sollte dies nur mit Menschen tun, die man gut kennt, und mit denen man vielleicht schon vorher intim war. So können im besten Fall Missverständnisse und Grenzüberschreitungen früh erkannt und durch gute Kommunikation vermieden werden. 

Wir weisen an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass wir in keiner Weise zum Drogenkonsum anregen wollen. Die hier beschriebenen Erfahrungen und Effekte sollen Drogen nicht verherrlichen, sondern aufklären und zu einem sicheren Umgang beitragen. 

Wo das geklärt ist: Kommt mit auf eine kleine Reise in die Welt der high love! 

Start small: Microdosing 

Eine relativ risikoarme Art, sexuelle Erfahrungen unter Drogeneinfluss zu machen, ist Microdosing: Das Konsumieren eines Zehntels bis Zwanzigstels der rauschauslösenden Dosis, sodass die psychoaktive Wirkung der Substanz nicht spürbar wird. Auf diese Weise in geringen Mengen konsumiertes Marihuana oder LSD führen z.B. zu einer erhöhten mentalen sowie physischen Leistungsfähigkeit, z. B. beim Sport oder der Arbeit. Dennoch hat jede Droge ihre Gefahren: Auch bei geringen Dosen können bisher unbekannte allergische Reaktionen auftreten und sie können durch Streckmittel verunreinigt sein. Einen komplett sicheren Weg Drogen zu konsumieren gibt es also nicht, solange die Substanzen illegal sind und eine Herstellung unter kontrollierten Bedingungen nicht möglich ist. Solltet ihr das Risiko eingehen wollen, achtet darauf in so geringen Dosen wie möglich und in einer sicheren Umgebung zu konsumieren. Es können immer unvorhersehbare Effekte auftreten.

Marihuana

Meine Go-To Droge was Sex angeht! Marihuana wirkt entspannend, erhöht die Empfindsamkeit und lässt mich beim Sex in einen Flow geraten. Das konnte auch wissenschaftlich belegt werden: Die in einer Studie befragten Personen gaben an, durch Cannabis mehr Lust auf Sex (ca. 60%)  und intensivere Orgasmen (ca. 65%) zu haben. Vor allem Frauen kommen high leichter zum Orgasmus – unter der Voraussetzung sie sind Marihuana-Konsum gewohnt. Menschen, die nicht regelmäßig kiffen, berichten auch von negativen Effekten auf ihr Sexleben: Müdigkeit,  Konzentrationsschwierigkeiten, Angstgefühle und trockene Schleimhäute können ein ganz schöner Abturn sein. Deshalb: Weed-Sex is not for everybody.  

Tipp: Die lokale Anwendung, z.B. in Form von THC- oder CHB-Öl regt die Durchblutung an und kann als stimulierendes Gleitgel allein oder zu zweit verwendet werden. Zu beachten ist hier allerdings, dass die meisten Öle nicht mit Latexkondomen und Toys verwendet werden sollten, da sie diese beschädigen.

Kokain

Wer kennt’s: Nach einer durchfeierten Nacht zugekokst zusammen nach Hause und … was dann passiert ist oft Glückssache. Obwohl Kokain den Sex-Drive stark erhöhen kann, haben viele Männer auf Koks Erektionsprobleme. Neben Ego-Boost, erhöhter Aktivität und Euphorie wirkt Kokain auch betäubend und schmerzstillend, was zu eben dieser Flaute und gleichzeitig zu riskantem Sexualverhalten führen kann. Teilweise wird Koks auch lokal auf den Penis gegeben, um diesen zu betäuben und nicht zu schnell zu kommen. 

Aus persönlicher Erfahrung weiß ich, dass Sex auf Koks aufregend und vor allem langandauernd sein kann: Man kann es gefühlt stundenlang treiben, ohne, dass es je langweilig wird. Dennoch haben auch Frauen oft Probleme damit, feucht zu werden und zum Orgasmus zu gelangen. Mal ganz davon abgesehen, dass ich Koks aufgrund dieser Effekte nicht zu meiner präferierten Sex-Droge zählen würde, ist es eine der am stärksten verunreinigten illegalen Substanzen mit katastrophalen sozialen Auswirkungen in den Herkunftsländern. Hier ist es genauso wie mit allen anderen Substanzen: Sex auf Koks ist nun wirklich kein Must.

MDMA & Ecstasy

Auf einer Pille kann man sich schon mal in die ganze Welt verlieben. MDMA, der Wirkstoff, der auch in Ecstasy das warme wohlige Gefühl auslöst, ist die perfekte Kuscheldroge. Während in verschiedenen Foren von tollen Sex-Erlebnissen auf MDMA erzählt wird, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Unsexueller fühle ich mich selten. Auch wenn Drogen, wie schon erwähnt, bei jeder Person anders wirken, bestätigt Karen McElrath, Professorin an der Fayetteville State University, gegenüber Vice: Euphorie, das Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Gefühle der Verbundenheit, auch mit völlig Fremden, sind die typischen Emotionen eines MDMA-Trips. Auch wenn ein gewisses Gefühl von Sinnlichkeit auftreten kann, ist das Bedürfnis nach richtigem Sex aber eher ungewöhnlich. Toller Sex auf MDMA lässt sich wohl eher auf andere Wirkstoffe, die durch Verunreinigungen in die Kristalle geraten oder in einer Ecstasy Pille enthalten sind, zurückführen. Also wohl eher etwas für die Befriedigung platonischer Bedürfnisse.

Ketamin

Auch bekannt als “Keta” oder “K” ist dieses halluzinogene Narkotikum berühmt berüchtigt für seinen Einsatz als Pferdebetäubungsmittel. Von der Unfallmedizin schaffte es Ketamin dann irgendwie in die Clubs. Aufgrund des einem Schwebezustand oder der Verschmelzung mit der Umwelt gleichenden Effekts, wurde es zu einer beliebten Partydroge. Zunächst ging ich davon aus, dass Sex auf Keta aufgrund der betäubenden Wirkung kein besonderes Spektakel sein würde. Aber im Gegenteil: Ich hatte das Gefühl meine Empfindungen wurden intensiviert und der Akt zu einer den gesamten Körper und Geist als Einheit umfassenden, meditativen Erfahrung. Die starke Kehrseite: Keta kann sehr leicht überdosiert werden. Vor allem in Verbindung mit Alkohol führt es nicht selten zu Horrortrips und dissoziativen Zuständen, dem “K-Hole”. Auch meine positive sexuelle Erfahrung auf Keta ist wohl eher untypisch: In den meisten Berichten wird ein stark gesenktes sexuelles Empfinden geschildert. Die schmerzlindernde Wirkung wird hauptsächlich im Kontext von Chemsex für besonders schmerzvolle Praktiken mit hohem Verletzungspotential eingesetzt.    

LSD

LSD erlebt momentan einen zweiten Hype, nachdem Silicon Valley-Coder um 2010 mit Microdosing experimentierten und es so langsam “Mainstream” werden ließen. Insbesondere im Kreativbereich ist LSD-Microdosing eine beliebte Art auf neue Ideen zu kommen. Ich selbst habe noch keine Erfahrungen mit der psychedelischen Droge gesammelt, konnte der Fachliteratur jedoch Folgendes zu den Effekten auf Sex entnehmen: 

  • LSD wirkt aphrodisierend, ist auch als “Liebesdroge” bekannt und erhöht die Empathiefähigkeit.
  • LSD kann zu einer erhöhten Aufmerksamkeit und damit einhergehend einer erhöhten Sensitivität führen.
  • LSD führt unter Umständen zum Gefühl sich auflösender Grenzen. Dies kann eine sexuelle Erfahrung intimer, emotionaler und tiefer werden lassen.
  • LSD kann zu einer Auflösung des Egos führen, was Liebhaber*innen selbstloser werden lässt.

Wenn ihr also schon immer mal mit Microdosing und Sex experimentieren wolltet, könnte LSD genau das Richtige sein. Wichtig ist allerdings, dass ihr euch entspannt fühlt, also keine Ängste verspürt, und den Trip in einer geschützten Umgebung mit vertrauten Menschen durchführt. 

 

Fazit   

Sex auf Drogen kann Spaß machen und neue Erfahrungswelten eröffnen. Vor allem wenn die Leidenschaft in einer Beziehung flöten gegangen ist, können Substanzen helfen: Eine neue Studie stellte fest, dass das Verlangen bei Paaren, die nach längerer Zeit wieder Sex hatten, auch danach noch erhöht ist. Ein kleiner Trip kann hier also auf die Sprünge helfen und wieder mehr Sex in der Beziehung etablieren. Trotzdem sollte das keine alltägliche Sache werden, da Drogen immer noch gefährliche Substanzen sind und ein hohes Suchtpotenzial bergen. Zudem ist Sex, der ganz sober und klar stattfindet, am Ende erfüllender und wichtiger, um eine emotionale Bindung aufzubauen. 

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